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F.A.Z.

Klage auf Schadenersatz
Vor dem Landgericht Augsburg hat am Freitag ein weiterer Zivilprozess von fast 200 Kleinanlegern des Software-Unternehmens Infomatec gegen zwei frühere Vorstände der Firma wegen angeblich falscher Pflichtmitteilungen begonnen. Die Aktionäre fordern von den beiden Exmanangern Gerhard Harlos und Alexander Häfele Schadensersatz für die Kursverluste, die sie durch den Kauf der Aktien auf Grund der Mitteilungen erlitten haben wollen. Eine Entscheidung wird Ende September erwartet.

Süddeutsche Zeitung

Infomatec-Anleger fordern Schadenersatz
Augsburg/München- Im Namen zahlreicher Anleger hat die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) eine Schadenersatzklage gegen das Softwareunternehmen Infomatec eingereicht. Die Klage sei am Donnerstag beim Augsburger Landgericht eingegangen, sagte eine Sprecherin der beauftragten Münchener Rechtsanwaltskanzlei Marzillier und Dr. Meier am Freitag.
Der zuständige Rechtsanwalt Dr. Werner A. Meier will nach eigenen Angaben rund fünf Millionen DM Schadenersatz für seine Mandanten gewinnen. Nach mehrfachen Korrekturen der Umsatz- und Gewinnprognosen war der Kurts der Infomatec-Aktie im vergangenen Jahr von einem Höchststand bei 52 Euro auf teilweise unter zwei Euro gerutscht.
Seit Mitte November sitzen die beiden Gründer der Infomatec AG (Gersthofen), Gerhard Harlos und Alexander Häfele, in Untersuchungshaft. Die Augsburger Staatsanwaltschaft wirft ihnen Kursbetrug, verbotene Insider-Geschäfte und falsche Darstellung der Unternehmensverhältnisse vor.
Hierzu auch: Beitrag in Bayern 5 vom 23.12.2000 unter http://cinema.gmd.de:6666/b5/archiv Bitte eingeben: 23.12.2000, 13.20 Uhr

Focus Money

Die Infomatec-Aktie dürfte weiter unter Druck geraten. Ist die Schutzvereinigung der Kleinaktionäre (SdK) mit ihrer Klage erfolgreich, droht der Zwangsverkauf von Aktien der Ex-Vorstände Gerhard Harlos und Alexander Häfele. Geschädigte Anleger können sich bei der Anwaltskanzlei Marzillier und Dr. Meier (Tel.: 0 89/47 70 22) melden.